Was ist ein Contentmanagement System ?

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, die es Ihnen und Ihren Mitarbeitern, Kollegen ermöglicht, ohne Kenntnisse von HTML oder einer Programmiersprache, die Inhalte einer Intranet- oder Internetpräsenz zu verwalten bzw. zu pflegen.
Unter dem Wort "Content" sind die Inhalte (Texte, Grafiken, Bilder, Video, Audio, ...) zu verstehen. Der Inhalt ist der eigentliche Wert einer Internetpräsenz (Website). Die Darstellungsform (Layout) dient dazu, den Inhalt und die Struktur dem Medium Internet entsprechend optisch zu präsentieren.
Diese Aufteilung hat einerseits den Vorteil, das der Inhalt in einer universellen Form archiviert wird, so dass er auch für andere Medien aufbereitet werden kann. Anderseits ist durch die Trennung von Inhalten und Darstellung eine Änderung des Layouts möglich ohne die Inhalte zu verändern.
Kinderleichte Bedienung ohne Programmierkenntnisse
CMS automatisieren den Aufbau und Aktualisierung von Web-Inhalten im Intra- oder Internet mit dem Ziel einer effizienteren Herstellung, Pflege und Wartung von Web-Sites. Das Kosteneinsparungspotential durch die Einführung eines CMS ist enorm hoch, die Investition hat sich oft schon nach wenigen Monaten armortisiert. Häufig wird der Begriff «Redaktionssystem» synonym für ein CMS verwendet. Die Redaktionen der Tageszeitungen, deren Geschäftsmodell u. a. auf tagesaktuellen Meldungen beruht, könnten die Informationsflut ohne CMS nicht mehr bewältigen. Dort kamen auch die ersten Content Management Systeme zum Einsatz.
Beschwerden der Vertriebsgruppe, das im Internet noch die alten Preise stehen, gehören in die Vergangenheit. Der Vertrieb kann selbstständig die Vertriebsseiten des Internet-Auftrittes verändern, ohne auf die Unterstützung von EDV-Experten angewiesen zu sein. Die Personalabteilung wird sich nicht mehr über die noch nicht veröffentliche Stellenausschreibung ärgern. Die Veröffentlichung von Stellenauschreibungen gehört nun in ihren Kompetenzbereich. Diese Liste könnte endlos weitergeführt werden. Es sollen jedoch nur exemplarisch die organisatorischen Veränderungen innerhalb eines Unternehmens nach Einführung eines CMS aufgezeigt werden.
Moderne CMS bieten umfangreiche Möglichkeiten Benutzer mit verschiedenen Privilegien auszustatten. So kann es durchaus sinnvoll sein, das die Vertriebsmitarbeiter nur solche Inhalte im Inter- oder Intranet verändern dürfen, die unmittelbar mit dem Vertrieb zusammenhängen. Die Freigabe, d. h. die Veröffentlichung der geänderten Texte könnte in diesem Beispiel so festgelegt sein, das nur der Vertriebsleiter bzw. der Geschäftsführer die Freigabe erteilen kann. Content-Management-Systeme sollen die Trennung von Inhalt, Gestaltung und Funktion beherrschen und verschiedene Navigationsstrukturen (d. h. diverse Formen der Benutzerführung) ermöglichen. Besonderen Wert wird auch auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So sollte ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF oder als HTML-Dokument abrufbar sein können, indem die Formate zur Laufzeit aus der Datenbank generiert werden.
Content Management Systeme werden heute in allen Bereichen der Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung eingesetzt, vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum milliardenschweren Großkonzern. Aktuelle Informationen, sowie die professionelle Pflege dieser Inhalte auf der Website sind der Schlüssel für den erfolgreichen Betrieb einer Website. Bis zur Einführung von Content Management Systemen waren diese fest mit dem HTML-Code einer Internetseite verknüpft. In diesem Zusammenhang spricht man von statischen Websites, da zur Aktualisierung bzw. Veränderung dieser Seiten der HTML-Code verändert werden muss. Anders bei Content Management Systemen, bei denen Inhalte und Programmierung voneinander getrennt sind. Die Inhalte die von jedermann, ohne spezielle HTML oder Programmierkenntnisse verwaltet und gepflegt werden können, werden in der Regel in Datenbanken gespeichert. Die Veränderung der Daten geschieht dann in der Regel mit einem Texteditor mit dessen Umgang die meisten Computerbenutzer vertraut sind. Diese Texteditoren bieten meistens eine reduzierte Funktionalität der populären Textverarbeitungsprogramme (MS Word u. a.).
Es gibt zahlreiche Content Management Systeme am Markt, die in ihrer Funktionalität sehr ähnlich sind. Die meisten CMS findet man im Open Source Bereich.
Plone / Zope, TYPO3, Drupal und Mambo
Bekannt, und meist in grösseren Unternehmen und Konzernen eingesetzt, sind die Systeme TYPO3, als auch Plone auf Basis von Zope. Plone und Typo3 sind überaus mächtige und komplexe CMS mit eigener Scriptsprache. Hohe Popularität im Bereich mittlerer bis großer Websites hat Drupal und Mambo erlangt. Mambo ist aufgrund seiner äußerst intuitiven Benutzeroberfläche und klarer Bedienerführung der Star bei den meisten Benutzern von Content Management Systemen. Ebenfalls erwähnt werde sollte ZOPE, ein Applikationsserver und überaus mächtige CMS Plattform. ZOPE braucht keinen Vergleich mit den anderen Systemen zu scheuen, ist aber aufgrund seiner Nähe zu der weniger verbreiteten Programmiersprache Python und der relativ komplexen Installation weniger häufig zu finden. Es gibt noch etliche andere CMS im Open Source, wie auch im kommerziellen Bereich. Eine nahezu komplette Liste der Content Management Systeme im Open Source Bereich können Sie kostenlos von uns beziehen.
Für den Einsatz eines Content Management System bieten wir ein komplettes Programm an:
- Gestaltung der Internetpräsenz
- Planung und Installation
- Betrieb (Hosting)
- Wartung und Support
Lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten. Sie erreichen uns unter 06435 4080 950. Alternativ erreichen Sie uns per Email oder formulieren Sie Ihre Anforderungen online in unserem Kontaktformular.

