Portalerstellung mit Joomla

Joomla ist ein sehr einfach zu erlernendes Web Content Management System. Aus dieser Tatsache heraus erzielt es auch seine große Popularität. Historisch gesehen, ist Joomla die Weiterentwicklung von
Mambo, ein CMS das ursprünglich von Miro International entwickelt wurde.
Die akutelle Version 1.6 hat allerdings mit dem Mambo aus dem Jahre 2005 nicht mehr viel gemeinsam. Obwohl sich die Bedienung in den letzten fünf Jahren nur unwesentlich geändert hat, kann man sehr wohl von einer inuitiven Benutzeroberfläche sprechen. In Joomla gibt es eine Trennung zwischen Frontend- und Backend. Im Backend-Bereich (siehe Abbildung), indem sich die Redakteure und Administratoren einloggen müssen, findet die Verwaltung des Portales (Artikel-, Benutzerverwaltung) statt.
Joomla hat wie die meisten Open Source CMS ein umfangreiches Extension Repository, indem man sich (kostenlose) Erweiterungen für das CMS laden kann. Joomla eignet sich insbesondere für kleinere Websites für die es nur ein bis zwei redaktionell verantwortliche Mitarbeiter gibt.
Bei einer hohen Anzahl von Webseiten (> 500) wird der Joomla Backend sehr unübersichtlich. Darüberhinaus verfügt Joomla defacto nicht über eine Rechte/Rollensystem. Es gibt auch keinen Workflow oder Versionierung. Eine Aufspaltung der Verantwortlichkeiten des Portales auf diverse Abteilungen im Unternehmen ist aufgrund des fehlenden Rechtesystems nicht durchführbar. Im Joomla Backend ist jeder Redakteur mehr oder weniger auch Administrator. Für Portale die solchen Ansprüchen genügen müssen empfehlen wir je nach Projekterfordernissen
Typo3,
Drupal oder
Plone.
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