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Kontextinformationen und Frames für barrierefreie Websites

Frames sind mit sinnvollen Titeln und Namen zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen. Der Titel des Frames entspricht dem title-Attribut. Das in der Programmierung gebräuchliche name-Attribut wird ebenfalls ausgewertet. Der Titel soll entweder das name-Attribut wiederholen, oder den Zweck oder Inhalt des Frames in einem kurzen Satz beschreiben. Der Titel ist auf etwa 150 Zeichen zu begrenzen.

Browser wie Lynx sowie Screenreader stellen die Frames und das Frameset als einzelne Fenster dar. Der Anwender muss den Inhalt und Zweck der Frames nacheinander erkunden. Die Navigation wird erleichtert, wenn die Frames aussagekräftig benannt sind.
Eine sinnvolle Bezeichnung ist wichtig zur Orientierung mit Screenreadern und älteren Browsern, die nicht alle am Bildschirm angezeigten Frames gleichzeitig wiedergeben können.
Ältere Browser und einige Screenreader werten das name-Attribut für die Bezeichnung der Frames aus, da dieses für die Programmierung benötigt wird und darum häufig vorhanden ist. Neuere Screenreader nutzen das in der WCAG-Spezifikation verlangte title-Attribut. Sie sprechen beim Umschalten zwischen den Frames mit den Tastenkürzeln des Internet Explorers den Titel des aktiven Frames aus.

Aufbau von Frames für barrierefreie Websites

Der Aufbau der Frames ergibt sich problemlos aus den Titeln und Namen oder er wird durch entsprechende Erläuterungen verständlich gemacht.

Gliederung der Inhalte

Absätze, Gruppen von Formularelementen und tabellarische Daten sind mit geeigneten Strukturelementen ausgezeichnet.

Hervorhebungen in Texten sind mit strong oder em ausgezeichnet.
Die Unterteilung in kleinere Einheiten erleichtert die Handhabung und das Verständnis.
Die Verwendung der vorgesehenen HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass diese Unterteilung unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten Ebene festgelegt und zugänglich ist. Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Präsentation der Elemente auf der Seite nichts anfangen können, finden sich dann trotzdem zurecht, oder sie können eine eigene, besser passende Präsentation anwenden.
Die Auszeichnungen strong und em sind allgemein und nicht darstellungsbezogen (wie b, i oder eine nur mit CSS realisierte visuelle Hervorhebung).

Label mit Formularelementen verknüpfen

Beschriftungen (Label-Tags) sollen über das entsprechende Markup (das For-Attribut) mit den Eingabefeldern verbunden sein, zu denen sie gehören.

Die Verwendung der HTML-Strukturelemente stellt sicher, dass der Aufbau einer Seite unabhängig von der Präsentation, auf einer abstrakten Ebene festgelegt und zugänglich ist.


Benutzer, die mit der vorgegebenen visuellen Präsentation der Elemente auf der Seite nichts anfangen können, finden sich dann trotzdem zurecht, oder sie können eine eigene, besser passende Präsentation anwenden.
Mögliche Anwendungen der Verknüpfung von Labeln über das vorgesehene Markup:

  • Der Screenreader liest die Beschriftungen vor, wenn der Benutzer durch die Formularelemente wandert.

  • Die Bezeichnung des aktiven Labels kann anders hervorgehoben werden.