Barrierefreie Website auch ohne Style Sheets nutzbar
Die Seite soll auch ohne zugeordnete Stylesheets vernünftig zu lesen und zu benutzen sein.
Ältere Browser, insbesondere Netscape 4, unterstützen Stylesheets nicht oder nur mangelhaft. Auch für Benutzer von mobilen Browsern mit kleinem Display ist die einfache, lineare Darstellung in der Regel besser geeignet als das für normale Bildschirme vorgesehene Layout des Anbieters. Daher soll der Inhalt auch ohne das vom Webanbieter vorgegebene Stylesheet vernünftig geordnet und gut zu lesen sein.
Barrierefreie Website auch ohne Scripts nutzbar
Nach Abschalten von Skripten soll die Seite weiterhin funktionsfähig sein. Die wesentlichen Inhalte sollen weiterhin vorhanden sein, Navigations- und Formularelemente sollen funktionieren.
Von Skripten erzeugte Inhalte müssen durch ein gleichwertiges alternatives Angebot zugänglich gemacht werden. Browser, die keine Skripte verarbeiten, werten den NOSCRIPT-Bereich aus. Hier kann ein Link zu einem gleichwertigen Inhalt angeboten werden.
Screenreader haben Schwierigkeiten mit Skripten. Auch ältere Browser können Skripte unter Umständen nicht verarbeiten. In vielen Institutionen werden Skripte aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
Verzicht auf Blinken
Blinkender Inhalt soll vermieden werden. Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentrieren.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer das Blinken von Inhalten abschalten. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser Prüfschritt nach wie vor erforderlich. Flackernde Bildschirmelemente können bei Nutzern mit photosensitiver Epilepsie Anfälle auslösen.
Verzicht auf bewegte Inhalte bei barrierefreien Websites
Bewegung in Internetseiten ist entweder zu vermeiden, oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die ein Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen. Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentr ieren. Interaktive bewegte Inhalte können für Benutzer mit motorischen Einschränkungen problematisch sein. Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer bewegte Inhalte einfrieren. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser Prüfschritt nach wie vor erforderlich.
Verzicht auf Auto - Reload (automatisches Aktualisieren)
Bewegung in Internetseiten ist entweder zu vermeiden, oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die ein Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen. Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentr ieren. Interaktive bewegte Inhalte können für Benutzer mit motorischen Einschränkungen problematisch sein. Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer bewegte Inhalte einfrieren. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht. Daher ist dieser Prüfschritt nach wie vor erforderlich.
Keine automatischen Weiterleitungen bei barrierefreien Websites
Automatische Weiterleitungen sind zu vermeiden. Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann, soll dem Nutzer eine entsprechende Mitteilung zur Verfügung stehen.
Benutzer können irritiert sein, wenn sie sich plötzlich auf einer anderen Seite befinden.

